12.01. 2014

Sehr geehrter Herr Außenminister Steinmeier,

die Medien berichten, dass Sie zur Beisetzung des ehemaligen israelischen Außenministers Sharon nach Israel reisen. Auf der Homepage des Auswärtigen Amtes finden sich Ihre würdigenden Worte für den Verstorbenen als „unermüdlicher Verteidiger seines geliebten Heimatlandes“.

Vermisst haben wir in diesem Statement eine Verknüpfung zu der selbst von offiziellen israelischen Stellen festgestellten Verwicklung Sharons in massive Kriegsverbrechen während der Besetzung des südlichen Libanon in 1982 sowie einen Hinweis auf sein beständiges Streben, den von der deutschen Bundesregierung erklärtermaßen unterstützten Friedensprozess zwischen Israelis und Palästinensern durch eine ausgesprochen aggressive Siedlungspolitik in palästinensischen Gebieten zu untergraben.

Außenpolitische Erfordernisse mögen verlangen, dass Deutschland bei der Trauerveranstaltung protokollarisch angemessen vertreten ist. Wir bitten Sie jedoch Sorge zu tragen, dass nicht durch Würdigungen, die die im AA ansonsten in der Regel bemühte Ausgeglichenheit vermissen lassen, das deutsche Ansehen als seriöser Partner nicht nur in der arabischen und islamischen Welt beeinträchtigt wird.

Mit freundlichen Grüßen

Günter Mauersberger
Vorstandsvorsitzender des Nahostforum e. V.
Botschafter a. D.

 

 

Imam Mansur Ahmed,

mit Entsetzen und Empörung haben wir von dem widerwärtigen Anschlag auf das Gelände der künftigen Moschee der Ahmadiyya Muslim Jamaat in Leipzig Kenntnis erhalten.
In Erinnerung an unsere kürzliche  interessante  Begegnung in der Khadija-Moschee in Berlin-Heinersdorf, bei der uns die weltoffene und friedfertige Haltung Ihrer Gemeinde von Ihnen überzeugend dargelegt wurde, möchten wir unsere tiefe Solidarität zum Ausdruck bringen. Seien Sie versichert, dass wir in unserem Engagement für politische und religiöse Toleranz nicht nachlassen werden.

Nahostforum e. V.
Der Vorstand

 

Das Nahost-Forum und die in ihm integrierte Initiative „Deutsche Diplomaten für Frieden mit der islamischen Welt“ veröffentlichten am 31. August 2013 folgende Erklärung. Sie wurde u. a. dem Auswärtigen Amt der Bundesrepublik zugeleitet.

Der Einsatz von Chemiewaffen im syrischen Bürgerkrieg ist eine verbrecherische Zäsur. Sie verdeutlicht das hohe Maß an Verhärtung und Verunmenschlichung, zu welchem dieser Konflikt sich ausgewachsen hat. Chemische Waffen einsetzen, verstößt gegen das humanitäre Kriegsvölkerrecht und ist, unter welchen Umständen Auch immer, unakzeptabel und auch international aufs schärfste zu brandmarken und zu bestrafen.
Zugleich ist allerdings nach den Verantwortlichen und deren Schuldigkeit dafür zu fragen, dass

Zu der Übereinkunft der Außenminister Russlands und der Vereinigten Staaten von Amerika, Lawrow und Kerry, sich gemeinsam für eine politische Lösung der Krise in Syrien zu engagieren, hat der Vorsitzende des Nahost-Forums e. V., Botschafter a. D. Günter Mauersberger, am 29. Mai 2013 folgende Erklärung abgegeben:

Im Hinblick auf die bevorstehende Abstimmung in der UNO-Vollversammlung über die Zuerkennung eines offiziellen Status´ Palästinas als Beobachterstaat richtete der Vorsitzende des Vorstandes des Nahost-Forums e. V., Günter Mauersberger, am 23. November 2012 folgendes Schreiben an Bundesaußenminister Dr. Guido Westerwelle.

Der Vorstand des Noahost-Forums e. V. hat am 22. März 2011 die nachfolgende Erklärung abgegeben und diese unter anderem an die Botschaften derUSA, Frankreichs, Großbritanniens,  Agyptens, der Palästinensischen Befreiungsorganisation und der Arabischen Liga verschickt.